Der Gesamtumsatz des Algol-Konzerns stieg um nahezu zehn Prozent, erreichte jedoch nicht das vor der Rezession erzielte Niveau. Das operative Gesamtergebnis stieg dank der verbesserten Marktlage und infolge der in den letzten zwei Jahren durchgeführten Effektivierungsmaßnahmen. Der Kassenzufluss des Konzerns war gut und das Finanznetto positiv.
Der Geschäftsbereich Algol Chemicals verzeichnete ein gutes Jahr. Der Umsatz stieg um rund 15 Prozent, und die Tätigkeit war in allen Marktgebieten des Geschäftsbereichs rentabel. Der Konjunkturaufschwung führte allgemein zu wachsender Nachfrage und steigenden Preisen im Rohstoffsektor. Obwohl in einigen Produktgruppen Lieferschwierigkeiten auftraten, entstanden daraus keine negativen Auswirkungen auf den Gesamtumsatz. Der Geschäftsbereich gründete eine neue Geschäftsstelle in Weißrussland.
Der Geschäftsbereich Algol Pharma führte eine Organisationsreform durch, indem er seine Tätigkeit auf drei separate Einheiten verteilte. Im Bereich des Arznei- und Diagnostikverkaufs wurden die Maßnahmen zur genaueren Fokussierung und Effektivierung der Geschäftstätigkeit fortgesetzt. Die Geschäftseinheit Hilfsmittel konnte ihre Marktposition in ihrem Tätigkeitsbereich weiter verstärken. Auch im Bereich der Produktpalette und der pharmazeutischen Dienstleistungen wurde die Entwicklungstätigkeit fortgesetzt.
Der Geschäftsbereich Algol Technics erreichte trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage auf dem Investitionsgütermarkt ein gutes Ergebnis. Alle Geschäftsbetriebe übertrafen die gesetzten Ertragsziele. Die Tätigkeit des Geschäftsbereichs richtete sich deutlicher als zuvor auf maßgeschneiderte Lieferungen, die Service und individuelle Problemlösungen beinhalten.
Die Aussichten für das Jahr 2011 sind positiv, und der Konzern hat sich eine kontinuierliche Verbesserung des Resultats zum Ziel gesetzt. Die Orientierung auf Mehrwert erbringende Dienstleistungen und neue Verkaufskonzepte bilden in allen Teilen des Konzerns die Basis für ein einträgliches Wachstum